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Wissenschaftlicher Hintergrund der POSIMA-Geräte

Die Energiekrise des menschlichen Gehirns

(Der aktuelle Stand der Forschung ist in dem Buch „Das egoistische Gehirn“ von Pof. Dr. Achim Peters, erschienen im Ullstein-Verlag, anschaulich beschrieben. Wir beziehen uns im Folgenden u.a. auf diese Quelle.)

Starkes Übergewicht schädigt auch die Psyche der Betroffenen. Es entsteht ein negatives Selbstbild und eingeschränktes Selbstbewusstsein. Schweres Übergewicht führt in vielen Fällen zu sozialer Isolation.

Schlank zu sein und schlank zu bleiben ist in der modernen Gesellschaft ein zentrales Thema. Millionen Menschen auf der ganzen Welt versuchen mit wechselndem Erfolg, ihr Gewicht zu reduzieren und / oder zu halten. Obwohl die meisten Menschen wissen, dass zu viele Pfunde der Gesundheit schaden, steigt die Zahl der von Adipositas betroffenen Menschen seit Jahren. Besonders besorgniserregend ist die drastisch steigende Anzahl übergewichtiger Kinder und Jugendlicher.

Wie man Übergewicht bekämpft, ist kein Geheimnis: Weniger und vernünftiger essen, durch  Bewegung mehr Energie verbrauchen und mehr Fettreserven verbrennen. Jeder Betroffene hat es schon probiert; vielleicht sogar mit einigem Erfolg. Die meisten Methoden zum Abnehmen sind zunächst erfolgreich aber schon nach kurzer Zeit ist das alte Gewicht wieder erreicht. Im schlechtesten Fall zeigt die Waage sogar mehr als vorher.

Das Gehirn steuert den Stoffwechsel

Im Rahmen der Steuerung des Stoffwechsels stört es das Gehirn überhaupt nicht, wenn Menschen dick werden. Im Gegenteil: Evolutionär sind Fettspeicher viel besser als Hungern; durch die ständige Gefahr des Verhungerns in der menschlichen Entwicklungsgeschichte will das Gehirn den Körper vor Gewichtsverlusten schützen.

Eine Vielzahl an Botenstoffen und Hormonen sorgen dafür, dass das Körpergewicht so geregelt wird, wie es das Gehirn für angebracht hält. Und das heißt in der Regel, den Körper gegen Hungersnöte zu wappnen. Über biochemische Botenstoffe (Neurotransmitter) wird der Körper angewiesen, zunächst dem Gehirn die benötigte Energie in Form von Glukose zukommen zu lassen und den Rest zu speichern. Obwohl das menschliche Gehirn nur zwei Prozent des Körpergewichts ausmacht, verbraucht es die Hälfte des täglichen Bedarfs eines Menschen an Glukose, in Stresssituationen sogar 90 %, um dann erneut Energie anzufordern, mit der Folge, dass ein Hungergefühl ausgelöst wird.

Das egoistische Gehirn!

Die Folgen von Diät-Versuchen

Jeder Übergewichtige, der Diäten ausprobiert hat, kennt das Phänomen: Je mehr Nahrung man seinem Körper verweigert, desto mehr Heißhunger verspürt man und desto übellauniger wird man. Der Abnehmerfolg scheitert in 90 Prozent der Fälle.

Der Entschluss, weniger zu essen, setzt das Gehirn nämlich unter einen beachtlichen Druck. Da es verantwortlich ist für das Überleben des Organismus, muss es unter allen Umständen seine Energieversorgung wahren.

Dieser Egoismus des Gehirns ist nicht etwa Selbstzweck, sondern verschaffte den Menschen stets evolutionäre Vorteile. In Zeiten der Gefahr und des Mangels - beides gab es in der Menschheits-Geschichte reichlich - musste gewährleistet sein, dass alle Energie in die Schaltzentrale gelangt. Das sicherte dem Homo sapiens in schlechten Zeiten das Überleben.